Eintopf mit Gehacktem

Zutaten:

Gehacktes: Rind und Schwein halb und halb.

Ich nehme grundsätzlich ungewürztes – weil ich meine eigenen Würz-Vorstellungen habe. Das ist aber Geschmackssache.

Die Menge ist abhängig von der Anzahl der Portionen , die ich erhalten möchte (siehe dazu meinen Artikel vom 7.10.08 „Eintopf – ein schnelles Essen“), und davon, ob ich meine Eintöpfe gerne fleischreich esse oder nicht. Auch kann die Größe meiner Kochtöpfe mit darüber entscheiden, wie viele Portionen ich kochen werde.

Fett: Zum Anbraten ist etwas Fett oder Öl nötig. Dabei muss darauf geachtet werden, dass dieses Fett oder Öl auch zum Braten geeignet ist.

Gemüse: Zwiebeln, Sellerie, Möhren, Porree, Kohlrabi, Paprika, Lauchzwiebeln (je nach Angebot und jeweiligem Appetit)

Manchmal gebe ich auch Brokkoli dazu. Dann dünste ich ihn aber getrennt vom Eintopf und füge ihn erst nach dem Kochen hinzu.

Gewürze: Salz, etwas Zucker, Bärlauchsalz, Pfeffer, Petersilie, Majoran, Oregano, Basilikum, Beifuß, Salbei, Estragon 

und aus dem Garten : Schafgarbe (Kraut oder/und Blüten), ein paar Blätter Gundelrebe, ein paar Blätter Gulan.

Beigaben: Diesen Eintopf kann man mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln ergänzen – die getrennt vom Eintopf gekocht werden und erst am Schluss dazugegeben werden.

Es ist aber auch möglich, ihn mit etwas Weißbrot (z.B. Stangenbrot) zu servieren.

Kochtopf: Die Wahl meines Topfes ist selbstverständlich davon abhängig, wie groß meine Portion ist. Es sollte aber ein großer Topf sein – dann kann ich durchrühren ohne hinterher den Herd putzen zu müssen! Auch sollte er zum Braten geeignet sein. Gemüsesorten wie z.B.  Bohnen oder Brokkoli koche ich separat und füge hinterher nur das Gemüse – ohne das Gemüsewasser – dem Eintopf  hinzu .

Zubereitung: Ich erhitze den Topf etwas und gebe dann das Fett hinein. Ist das heiß genug, gebe ich alles Gehackte ungewürzt in das heiße Fett, verteile es so im Topf, dass der Boden ganz bedeckt ist und lasse die Unterseite einmal kurz anbraten. Dann wende ich das Gehackte und zerkleinere es dabei mit dem Kochlöffel. Wenn es so viel Saft abgegeben hat, dass es mir nicht verbraten kann, stelle ich den Herd nur etwas kleiner und deckel den Topf  zum besseren Schmoren zu. Ich stelle den Wecker jetzt bei großen Portionen auf 1 Stunde und fange an, das Gemüse zuzubereiten. Zwischendurch rühre ich immer mal um.

Bei dem Gemüse nehme ich Zwiebeln, Sellerie und Möhren zuerst – sie brauchen etwas länger Zeit zum Durchgaren. Paprika, das sehr schnell gar ist, lasse ich bis zum Schluss. So kommt eine Gemüsesorte nach der anderen in den Topf. Dabei muss ich die Hitze so regulieren, dass es heiß genug ist um das neue Gemüse zu erhitzen – aber nicht zu heiß um etwas anbrennen zu lassen.

Wenn alles Gemüse zubereitet  und im Topf ist, mische ich die Gewürze und gebe sie dazu. Normalerweise reicht bis dahin der Bratensaft und die Flüssigkeit aus dem Gemüse aus. Erst nach dem Aufstreuen der Gewürze gieße ich so viel kochendes Wasser dazu, dass Fleisch und Gemüse gut bedeckt sind.

Die Beilagen gebe ich erst nach dem Ende des Kochens dazu – meistens fülle ich vorher einige Portionen des fertigen Hackfleisch-Gemüse-Eintopfes (ohne Beilagen!) zum Einfrieren ab.