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Piri-piri


Capsicum frutescens 

Piri-piri werden in Portugal und ehemaligen portugiesischen Kolonien wie z.B. Angola und Timor die scharfen Chili-Schoten genannt.
Sie enthalten erheblich mehr Capsaicin und Capsaicinoide als die verwandten Paprika (Capsicum annum L.).
Ursprünglich stammen die Chilis aus Südamerika. Von dort kamen sie im 16. Jahrhunder auch nach Portugal. Dort wurden sie weiter gezüchtet. Alle scharfen Chilis werden in Portugal allgemein mit Piri-piri bezeichnet.
 

 

Als Gewürz: 

Piri-piri ist sehr scharf.
Die berühmten Piri-piri-Hähnchen in Portugal
schmecken sehr pikant und sind äußerst lecker.

Es lohnt sich, Piri-piri mit den anderen Gewürzen,
wie z.B. Pfeffer, Paprika, Majoran, Oregano,
Basilikum, Beifuß und Salz
vor dem Braten in Öl zu vermischen
und dann das Hähnchen damit einzupinseln.
Das ergibt einen tollen Geschmack!
Natürlich muss man ein Öl wählen,
das man zum Braten nehmen darf
und kein ausgesprochenes Salatöl.

Selbstverständlich passt Piri-piri
auch zu Lamm oder Gehacktem.

Wichtig ist: Jeder muss sich vorsichtig
an die für ihn richtige Menge herantasten
und Piri-piri nicht wie Paprika dosieren.

Piri-piri ist um ein Vielfaches schärfer als Paprika!

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