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Vanille


Vanilla planifolia

(z.B. von Madagaskar und Réunion)

Vanilla tahitiensis

(von Tahiti)
Die echte Vanille, eine Kletterpflanze,  stammt ursprünglich aus Mittelamerika und gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae). 
Zum Würzen werden ihre Schoten genommen. Sie sind 15 - 20 cm lang und enthalten unzählige winzige Samen.  
Die eigentlich die Blüten bestäubende Biene stammt aus Mittelamerika. Heute liegen die Anbaugebiete aber nicht mehr nur in Mittelamerika, sondern ebenso in tropischen Regionen, wie z.B. auf den Inseln Madagaskar und Réunion.  Dort werden die Blüten von Hand bestäubt - eine mühselige Arbeit bei den kleinen Blüten. Auch das Fermentieren der geernteten Vanilleschoten ist  aufwändig. Daher hat echte Vanille einen hohen Preis.
 

Als Gewürz:

Bereits von den Azteken wurden die Vanilleschoten zum Würzen genommen. Durch die spanischen Eroberer gelangten sie nach Europa - ihr Name erinnert daran, denn im Spanischen heißt Schote "vaina" und Vanille "vainilla" (kleine Schote). 
Vanille ist bis heute ein beliebtes Gewürz für Kuchen,  Eis, Pudding, Schokolade, Bonbons - aber auch für Liköre und Parfum.

Es gibt  echte Vanille - den meisten ist die Bourbon-Vanille bekannt, deren Bezeichnung auf den früheren Namen der Insel Réunion zurückgeht.
Man kann die Vanille als Schote kaufen, aufschneiden und z.B. kurze Zeit mit in die Milch für den Pudding geben, damit sich in ihr die Samen aus der Schote lösen. Danach wird natürlich die leere Schote herausgenommen, bevor der Pudding weiter angerührt wird. Bequemer ist es, den echten Vanillezucker zu kaufen. In ihm sind Zucker und die Vanillesamen vermischt. Die sieht man als kleine dunkle Punkte. 
Der echte Vanillezucker ist dadurch nicht zu verwechseln mit der künstlichen Vanille (oft als Vanillinzucker angeboten). Diese wird im Labor hergestellt und überwiegend aus Baumrinden gewonnen, die ähnliche Geschmacksstoffe wie die Vanille enthalten. Das künstlich gewonnene Vanillin wird meist bei Lebensmittelzutaten als "Aroma" oder auch als  "natürliches Aroma" bezeichnet.
Der Hinweis auf die Herkunft  "Bourbon-Vanille" oder "gemahlene Vanilleschoten" lässt - neben den kleinen dunklen Punkten - die echte Vanille erkennen.
 

Als Heilkraut:

Vanille hat einen beruhigenden Einfluss auf die Nerven und soll die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stärken. Besonders in Kombination mit Kakao soll sich durch sie die allgemeine Stimmungslage verbessern.
Dieses wird auch ihren Düften zugeschrieben.
Egal, ob das stimmt: Vanillepudding, Vanilleeis oder Schokoladenpudding mit Vanillesoße - sie sind ein Genuß und heben zumindest meine Stimmung immer!
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